WIRBELSÄULENSPEZIALIST FÜR RÜCKENSCHMERZEN & BEHANDLUNG

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Rückenschmerzen beeinträchtigen Ihre Lebensqualität?

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Wirbelsäulenproblemen

Rückenschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Nach einer eingehenden Untersuchung bzw. Analyse von bereits vorhandenen Befunden erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen Therapieplan. Die Behandlung umfasst wo immer möglich zuerst einmal konservative Therapien (ohne Operation). Sollte eine Operation an der Wirbelsäule notwendig sein, setzen wir primär minimal-invasive Techniken ein. Im Vordergrund steht immer die Verbesserung Ihrer Lebensqualität.

Die Wirbelsäule

Ein kurzer Exkurs zum besseren Verständnis

Die Halswirbelsäule (HWS) mit 7 Halswirbeln zwischen Kopf- und Brustwirbelsäule (BWS) ist der oberste und beweglichste Teil der Wirbelsäule. Sie trägt den Schädel und ermöglicht dessen Beweglichkeit.

Die Brustwirbelsäule (BWS) als zweiter und längster Abschnitt der Wirbelsäule besteht aus 12 Brustwirbeln. Jeder Wirbel trägt rechts und links eine Rippe. Die BWS unterstützt die Rumpf­beweglichkeit und schützt zusammen mit den Rippen die im Brustraum liegenden Organe.

Die Lendenwirbelsäule (LWS) beginnt direkt unter der Brustwirbelsäule und endet am Kreuzbein. Durch den aufrechten Gang und das eigene Körpergewicht wird dieser Bereich besonders belastet.

Kreuzbein und Steißbein schließen an die Wirbelkörper an.

Als Puffer befinden sich zwischen den Wirbeln die Bandscheiben. Diese besitzen einen hohen Wasseranteil, mit dem sie – im gesunden Zustand – Druck abfedern können.

Häufige Ursachen für Rücken­beschwerden

VOR ALLEM IM BEREICH HALSWIRBELSÄULE UND LENDENWIRBELSÄULE

Im Zuge einer umfassenden Diagnostik stellen wir die Ursache Ihrer Rückenbeschwerden fest. Zusätzlich zu den Möglichkeiten in unserer Praxis und der Begut­achtung von bereits vorliegenden Untersuchungsergebnissen stehen uns hochmoderne Diagnose-Verfahren im Evangelischen Krankenhaus in Wien zur Verfügung.

Rückenschmerzen

Welche Rückenbeschwerden treten häufig auf?

Vielfach handelt es sich um eine Lumbalgie (chronische Schmerzzustände) im unteren Bereich des Rückens. Diese reichen vom Rippenansatz bis zur Hüfte. Es sind die LWS (Lumbalbereich) und das Kreuzbein betroffen. Ein plötzlich einschießender Schmerz in diesem Bereich wird auch als „Hexenschuss“ bezeichnet.
Kommt es durch eine Einengung zu einer Nervenwurzelreizung, dann können die Schmerzen auch ins Bein ausstrahlen. Der Volksmund spricht hier von einer Reizung des Ischiasnervs.

Bei Schmerzen im mittleren und oberen Rücken sind meistens Muskelverspannungen an der BWS und/oder HWS sowie den angrenzenden Arealen die Ursache, die sehr häufig auf Fehlhaltungen basieren. Allerdings können auch physische Ursachen und psychische Auslöser bzw. Verstärker vorliegen.

Stabilisierung bei Wirbelgleiten (Spondylolyse, Spondylolisthese)

Spondylolyse ist die Erkrankung eines Wirbels, bei der sich ein Spalt im Wirbelbogen ausbildet. Dadurch kann der Wirbelkörper instabil werden und es kann zu einem Verschieben von einzelnen Wirbeln kommen – man spricht von einer Spondylolisthesis oder auch von Wirbelgleiten.

Wie macht sich ein Wirbelgleiten bemerkbar?

Es kommt zu Rückenschmerzen, die bewegungs- und belastungsabhängig sind. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es häufig zu neurologischen Symptomen aufgrund einer fortschreitenden Einengung der Nervenwurzeln. Im Bereich der LWS können zudem Instabilitätsgefühle entstehen. Ausstrahlende Schmerzen in die Beine und die Hüften sind weitere Merkmale.

Bandscheiben­vorfall

Als Ursache für einen Bandscheibenvorfall gelten die nachlassende Flexibilität und Elastizität der Bandscheiben mit zunehmendem Alter. Hinzu kommt, dass die Bänder spröde werden und leichter reißen.

Durch das im letzten Jahrzehnt stark gestiegene Verständnis bezüglich der Bandscheiben­degeneration wurden zusätzlich zu den wirbelkörperversteifenden bzw. den bandscheibenersetzenden Maßnahmen neue zielführende Verfahren entwickelt.

Ischias (Ischialgie)

Symptomatische Merkmale bei Ischias-Beschwerden:
Einseitig strahlen die Schmerzen über den gesamten Verlauf des Nervs hinweg von der Lendengegend über das Gesäß bis ins Bein oder den Fuß aus.

Wirbelkörper­bruch (Wirbelfraktur, Wirbelbruch)

Zu den Symptomen eines Wirbelkörperbruchs, auch Wirbelfraktur oder Wirbelbruch genannt, gehören im Einzelnen:

  • Druck-, Klopf- und Stauchungsschmerz im betroffenen Abschnitt
  • Erhebung oder tastbare Lücke in der Dornfortsatzreihe
  • Eingeschränkte Beweglichkeit der Wirbelsäule
  • Schonhaltung
  • Verhärtung der Muskulatur

Skoliose, Kyphose

Zu den Merkmalen einer Skoliose gehören:

  • Schiefstand der Schultern
  • Der Rippenbuckel
  • Ein herausstehendes und/oder verdrehtes Becken
  • Ein herausragendes Schulterblatt

Eine Kryphose zeigt sich in Form von Atemproblemen durch eine deformierte Brustwirbelsäule.

Metastasen / Tumor (an der Wirbelsäule)

Ein Tumor mit oder ohne Metastasen an der Wirbelsäule kann folgende Symptome zeigen:
Meistens treten neurologische Störungen wie Taubheitsgefühl, Störungen der Sexualfunktion und Blasen-Mastdarm-Störungen auf.

Stenose Wirbelsäule (Wirbelkanalstenose / Spinalkanalstenose)

Bei der Verengung des Wirbelkanals fühlen sich die Beine schwer und taub an. Häufige Pausen beim Gehen mit teils vorgeneigter Körperhaltung sind erforderlich.

Entzündungen der Wirbelsäule (Spondylitis / Spondylodiszitis)

Spondylitis ist eine systemische Gelenkerkrankung und kann neben allgemeinen auch kardiale Symptome sowie eine Uveitis (Entzündung der mittleren Augenhaut) verursachen. Erste Merkmale sind Steifigkeit und Rückenschmerzen.

Interventionelle Schmerztherapie

Röntgen,- bzw. CT gezielte, punktgenaue, Infiltrationen bzw. Denervationen als Schmerztherapie.

Operative und Nicht-operative Behandlungs­möglichkeiten

bei Rückenschmerzen / Schmerzen an der Wirbelsäule

Mit der Bündelung meiner orthopädischen Fachkompetenz, konsequenter Spezialisierung und regelmäßigem wissenschaftlichen Austausch kann ich Ihnen eine qualitativ hochwertige orthopädische Behandlung für Ihre Wirbelsäule anbieten.

Nicht-Operative Behandlungen

  • Lokale Infiltrationen bei Schmerzen am Bewegungsapparat
    Hier injizieren wir flüssige oder kristallförmige Medikamente und evtl. auch ein Betäubungsmittel direkt und sehr punktgenau an die Schmerzstelle im Bereich der betroffenen Muskeln, Gelenke und Sehnen.
  • Lokale Injektionen, Quaddeln bei Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich, dauerhaften oder temporären Schmerzen
  • Infusionsbehandlungen können zielführend sein zur Schmerztherapie als sogenannter Bandscheibentropf, für  Muskelentspannung und bei Behandlung mit antiresorptiven Medikamenten
  • Osteoporosetherapien
  • Epidurale Infiltrationen nach entsprechender Aufklärung und Planung (es dürfen davor keine blutverdünnenden Medikamente genommen werden)
  • Manualtherapeutische Behandlungen bei Beschwerden des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates
  • Strombehandlungen (Stimawell) bei Wirbelsäulenbeschwerden
  • Versorgung mit orthopädischen Heilbehelfen (Modelleinlagen, Mieder, Schienen- und Orthesen )
  • Postoperative Nachbehandlungen und Kontrollen

Operationen an der Wirbelsäule

Als erfahrener Orthopäde und Wirbelsäulenchirurg weiß ich, wann eine Operation wirklich angezeigt ist. Gemeinsam mit Ihnen werde ich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Verfahren sorgfältig gegeneinander abwägen.

Operationen an der Wirbelsäule führe ich im Evangelischen Krankenhaus in Wien durch. Ich bin dort Leiter bzw. Oberarzt des Kompetenzzentrums für Wirbelsäulenchirurgie und kann Sie somit lückenlos betreuen.

Zu meinen Methoden im Bereich Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule gehören:

  • interventionelle und chirurgische Schmerztherapie.
    Bei chronischen Rückenschmerzen kann mit der interventionellen Schmerztherapie, die eine Schmerzdurchbrechung ermöglicht, die Lebensqualität verbessert werden.
  • Microchirurgie.
    Ein Operationsmikroskop erlaubt es, mehr anatomische Details zu erkennen und dadurch eine noch exakter Vorgehensweise.
  • minimal-invasiv Chirurgie.
    Bei der minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie wird durch ein „Schlüsselloch“ operiert – kleine Narben und geringe Verletzung des umliegenden Gewebes begünstigen eine schnelle Genesung.
  • Vertebroplastik und Kyphoplastik bei Wirbelkörperbruch
  • Mikrodekompressionen und Stabilisierungen bei Bandscheibenvorfällen und Wirbelkanalverengungen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule

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